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Nachhaltigkeit

Nachhaltig handeln heißt, nicht auf Kosten der Bewohner anderer Regionen der Erde zu leben oder die Erfüllung der Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu gefährden. Dabei sind wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen. Zu beachten ist auch, dass der Belastbarkeit der Erde und der Natur Grenzen gesetzt sind. Der Rückgang von natürlichen Ressourcen durch Abbau von fossilen Rohstoffen oder Verlust von Lebensräumen und Ökosystemen kann nicht durch steigendes Kapital in einem der anderen Bereiche ausgeglichen werden.

Die Handy-Aktion

Smartphone & Co. gehören heute zu unserem Alltag. Doch die Geräte, die für viele mittlerweile unverzichtbar erscheinen, haben eine dunkle Kehrseite. Um die Rohstoffe, die in ihnen stecken, wird vielerorts erbittert gekämpft. Unter der Gewalt leidet besonders die Zivilgesellschaft. Auch der Abbau der Rohstoffe geht in vielen Ländern auf Kosten von Mensch und Umwelt. Und die schlechten Arbeitsbedingungen bei den Geräteherstellern sorgen immer wieder für Schlagzeilen.

Dazu kommt die kurze Nutzzeit der Produkte. Im Durchschnitt wird ein Mobiltelefon nur 18 Monate genutzt. Danach landet es meist in der Schublade. Allein in Deutschland liegen über 100 Millionen Mobiltelefone ungenutzt herum. Sie alle besitzen wertvolle Rohstoffe, die durch Recycling zurück in den Produktionskreislauf gelangen könnten.

Aber auch bei der Entsorgung ist nicht alles Gold was glänzt. Trotz Exportverbot gelangen immer noch viele Geräte auf illegale Wegen nach Afrika oder Asien, wo Elektroschrott unter fragwürdigen Bedingungen recycelt werden.

Weiter Informationen finden Sie unter : www.handy-aktion.de 

Korken für Kork

Der EineWelt Laden sammelt schon seit einigen Jahren Korken zum Kork-Recycling.

Die Argumente dafür sind:

  • Den Wertstoff „Kork“ sammeln und wiederverwerten heißt das Müllaufkommen zu verringern.
  • Das Naturprodukt Kork ist ein natürlicher Hartschaum, ideal zur Wärme- und Schallisolierung - ohne energieaufwendige Produktion mit FCKW.
  • Kork-Recycling vermindert den drohenden Raubbau an der Korkeiche. Damit ist Kork sammeln ein aktiver Beitrag zum Landschaftsschutz.
  • Kork-Recycling schafft Arbeitsplätze im Epilepsiezentrum Kork – Werkstatt für Behinderte: Beim Sortieren, Schroten, Verpacken.

Die wirtschaftlich nutzbaren Korkeichen wachsen im westlichen Mittelmeerraum. Von der Neupflanzung bis zur ersten Ernte vergehen 25 Jahre. Danach dürfen die Stämme alle 7 bis 10 Jahre geerntet werden. Eine häufigere Ernte schadet der Korkeiche. 

Der Bio-Boom und eine damit verbundene Übernutzung infolge steigender Preise bedrohen die Korkeichenkultur.

Kork ist leicht, elastisch, schwer entflammbar, schwimmfähig. Kork dämpft Stöße, isoliert, dichtet. Dieses Naturprodukt ist für eine einmalige Nutzung zu schade. Deshalb Kork-Recycling!

Weiter Informationen finden Sie unter: www.diakonie-kork.de